Mitteilungen

Buchprojekt "Erlebte Geschichte 1930 - 1950"
Zur Zeit ist ein Buch in Arbeit, nämlich die Erforschung und Aufarbeitung der Jahre 1930 bis 1950 im Gemeindegebiet Weilerswist und seiner Umgebung. Sie soll in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Luftkriegsgeschichte erfolgen. Dem Verein liegen zu diesem Thema bereits zahlreiche Zeitdokumente vor (Tagebücher, Flugblätter, Fotos etc.). Wenn Sie uns ähnliche Unterlagen ausleihen oder über persönliche Erlebnisse berichten können, melden Sie sich beim Vorsitzenden Peter Kraut, Inselstr. 19, 53919 Weilerswist oder Telefon 02254/844192.

Über dieses Projekt wurden zwei Artikel in der Kölnischen Rundschau veröffentlicht
am 25.01.2011 und 02.02.2011 (pdf-Format).

 

2011 feierte der Geschichts- und Heimatverein sein 25jähriges Bestehen
Im Juni 1986 wurde der Verein gegründet. Die ersten Vorstandsmitglieder waren Bernhard Thywissen, Dr. Ulrich Gall, Josef Scholl, Dr. Wolfram Hagspiel und Hermann Außem. Dem Beirat gehörten Hans Rhiem, Gabriel Jüssen, Bernd Meyerhoff, Wolfgang Peltzer und Dr. Franz Schorn an.
1987 führte die erste Exkursion nach Lommersum und 1988 erschien das erste Heft der "Weilerswister Heimatblätter".

Am 05.11.2011 feierte der Verein mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sein 25jähriges Bestehen. (Fotos)

 

Ausgrabungsstätte in Groß-Vernich
Bei Groß-Vernich wurde ein 2500 Jahre altes Vorratslager aus der Eisenzeit entdeckt. Das Grabungsteam des LVR aus Nideggen-Wollersheim unter der Leitung von Petra Tutlies hat in den letzten 9 Monaten eine etwa 500 vor Christus angelegte Siedlung ausgegraben, die vermutlich hauptsächlich als Vorrats- und Lagerplatz diente.

Auf der ca. drei Hektar großen Fläche wurden nur wenige Häuser, aber über 100 Vorratsgruben freigelegt. Die runden Gruben sind um die 1,40 m tief und haben einen Durchmesser von 70 bis 140 cm.

Ein besonderer Fund ist ein 80 cm hohes und 60 cm breites Vorratsgefäß aus Ton, das in Bonn restauriert wird. Noch weiß man nicht was es enthalten hat.

Mittlerweile ist die Ausgrabung abgeschlossen und das Gelände von einer Kiesfirma ausgebaggert worden.

Jochen Altmiks markiert die Fundgruben Andreas Frings zeichnet das Profil einer Vorratsgrube

Grundriss einer Vorratshütte. Man kann die Pfostenreste noch erkennen Größere Fundstellen werden mit Hilfe eines 12 m Stativs aufgenommen
3 Vorratsgruben nebeneinander. Zwei sind ausgegraben, eine ist noch gefüllt Grube mit Keramikscherben
Eine halbe Keramikschale Keramikscherben